Harte Arbeit und Gänsehaut

Josh Sargent über seinen Treffer und das Köln-Spiel
Josh Sargent hat lange auf seinen Treffer hingearbeitet (Foto: nordphoto).
Profis
Dienstag, 30.06.2020 / 12:16 Uhr

Von Mirko Vopalensky

Als Josh Sargent in der 68. Spielminute mit einem sehenswerten Lupfer das sechste Bremer Tor erzielte, war es für den 20-jährigen US-Amerikaner ein besonderer Moment an einem besonderen Tag für den SV Werder. Denn der junge Stürmer sorgte mit diesem Treffer nicht nur für den höchsten Bremer Heimsaisonsieg seit 2009, sondern es war auch sein erster Torerfolg seit dem Re-Start der Bundesliga. Zuletzt konnte er am 7. März im Berliner Olympiastadion ein eigenes Tor bejubeln. Dass ihm nun sein vierter Saisontreffer gelang, sorgte bei Werders Nummer 19 in jener Minute für große Glücksgefühle: "Ich habe hart dafür gearbeitet. Endlich habe ich das Tor geschossen. Es war das Gefühl: Was ist hier gerade los?! Es war einfach verrückt."

Denn Sargent war zu diesem Zeitpunkt um eine wichtige Information reicher, als viele seiner Teamkollegen: Als er zur Halbzeit von Trainer Florian Kohfeldt für Niclas Füllkrug eingewechselt wurde, wusste er, dass der 1. FC Union Berlin gegen Werders direkten Konkurrenten Fortuna Düsseldorf mit 1:0 in Führung liegt. Ein wichtiger Fakt, schließlich musste die Fortuna Punkte liegen lassen, damit der SVW sich auf den Relegationsplatz vorschieben konnte.

"Weiterkämpfen" lautet nach dem "stolzen Moment" das Motto für Josh Sargent und Co. (Foto: nordphoto).

Längst nicht allen auf dem Platz stehenden Grün-Weißen war der Spielstand an der "Alten Försterei" bekannt, wie Josh Sargent im Interview mit WERDER.TV verrät: "Ich habe nach dem Spiel mit Niklas Moisander gesprochen und er sagte, dass er das Ergebnis aus Berlin gar nicht kannte, bis im Stadion durchgesagt wurde, dass es 3:0 für Union steht."

Dieser Moment in der 90. Minute im wohninvest WESERSTADION überstrahlte dann auch den des eigenen Torerfolgs: "Da hatte ich Gänsehaut. Ich glaube jeder hatte das Gefühl: Ich kann nicht glauben, dass das gerade passiert ist. Wir haben immer gesagt, wir werden bis zum Ende kämpfen. Das war ein sehr stolzer Moment für die Mannschaft", berichtet ein glücklicher Josh Sargent, der jedoch im gleichen Atemzug den Fokus auf die Relegationsspiele gegen den 1. FC Heidenheim 1846 richtet: "Nun haben wir noch zwei Spiele und wir werden weiterkämpfen." Schließlich gilt trotz des besonderen Moments am vergangenen Samstag weiterhin: Erreicht ist noch nichts.

Jetzt komplettes Interview anschauen!

 

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